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Freitag, 14. Februar 2020

Indonesien 6 - Tempel in Zentral Java


Die Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan in der Nähe der Millionenstadt Yogyakarta sind die touristischen Höhepunkte Javas. Entsprechend überlaufen sind sie und entsprechend teuer ist der Eintrittspreis. Für beide Tempelanlagen zusammen, die rund 50 Kilometer von einander entfernt sind, kostet das Ticket stolze 45 USD. Dafür bekommt man neben dem Eintritt auch noch einen kostenlosen „Welcome Drink“,d.h. Ein 0,25 L Wasserflasche...immerhin.
Die Aussicht vom Borobudur ist toll, das weis auch der Buddha
Borobudur ist das größte buddhistische Monument der Welt. Es ist ein großer Stupa, der von Außen erklimmt wird. Auf jeder der vier Seiten führt eine Treppenanlage hinauf.
Borobudur - Massenandrang
Die Besichtigung ist für uns keine reine Freude. Zum Einen befinden sich gemeinsam mit uns mehrere Hundert andere – fast ausschließlich lokale Touristen – auf dem Bauwerk. Zum Anderen können wir keine drei Schritte gehen ohne das wir von Schulklassen angesprochen werde. 
Eine  ganz gewöhnliche Befragung, zum x-ten Male
Zuerst wieder Fragen, dann – ganz wichtig – ein Foto. In der Beliebtheit der Schulklassen rangiert ein Foto mit uns noch deutlich vor der Betrachtung der wirklich schönen Reliefs an der Stupa.
Bilder gehen über alles .....
.... bei diesem Mädchen aber offensichtlich (noch) nicht.

Prambanan, wie schon gesagt, rund 50 Kilometer weiter Richtung Osten gelegen ist die hinduistische Antwort auf Borobudur. Etwa 100 Jahre nach Borobudur erbaut, bestand die Anlage einmal aus mehr als 200 einzelnen Tempeln. Im 16. Jahrhundert zerstörte ein Erdbeben den Komplex. Heute sind nur der Haupttempel und einige der Nebentempel rekonstruiert.


Prambanan, fast für uns alleine
Kaum haben wir den Tempelkomplex erreicht geht ein tropischer Regenschauer über uns nieder. Angenehmer Nebeneffekt, das Gelände leert sich schlagartig. Gaby leiht sich drei Regenschirme und wir nutzen die Gelegenheit für eine ungestörte Besichtigung. Drei Mädchen, die gerade eine Ausbildung als Fremdenführer absolvieren bieten sich als kostenlose Guides an. Unsere kleine Gruppe aus drei Guides, Gaby und mir stapft also klatschnass, aber ungestört durch die Tempel. Kaum sind wir mit der Besichtigung fertig, hört der Regen, so schnell wie er begann, auch wieder auf. Perfektes Timing. 
Nach dem Regen .....Menschenmassen
Nach den obligatorischen Befragungen und Fotos beenden wir unsren Besuch und suchen uns einen Übernachtungsplatz. Diesmal enden wir auf dem Hof eines Zuckerfabrik-Museums.
Stellplatz im Zuckerfabrikmuseum


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